Glossar

Alternative Grundversicherungsmodelle

Kostengünstige Versicherungsvarianten in der Grundversicherung mit besonderen Vereinbarungen in Bezug auf die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen.

Alternative Grundversicherungsmodelle von SWICA

FAVORIT TELMED

Variante der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, bei welcher die telefonische Gesundheitsberatung von SWICA vor einem Arztbzw. Spitalbesuch erste Anlaufstelle ist. Fachleute in der telefonischen Gesundheitsberatung besprechen mit dem Versicherten aufgrund seiner individuellen Situation das weitere Vorgehen. Die Empfehlung ist nicht verpflichtend. Der Versicherte ist in der Wahl der gesetzlich anerkannten Leistungserbringer frei.

FAVORIT SANTE

Variante der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, bei der das SWICA Gesundheitszentrum/die SWICA-Partnerpraxis bei medizinischen Problemen erste Anlaufstelle ist. Die Ärzte im SWICA Gesundheitszentrum/in der SWICA-Partnerpraxis übernehmen die Rolle des persönlichen Gesundheitsmanagers und überweisen den Patienten bei Bedarf an externe Spezialärzte oder in Kliniken. Der Vorteil dieser Versicherungsvariante liegt in der umfassenden Betreuung der Patienten durch unter sich vernetzte Ärzte und Therapeuten.

FAVORIT CASA

Variante der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, bei der ein Arzt aus einem Hausarztnetz die Rolle des persönlichen Gesundheitsmanagers übernimmt. Dieser überweist den Patienten bei Bedarf an externe Spezialärzte oder in Kliniken. Der Versicherte wählt seinen Hausarzt aus einer umfangreichen Liste aus und teilt seine Wahl SWICA mit.

FAVORIT MEDICA

Variante der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Der Versicherte kann Allgemeinmediziner (Grundversorger) und Spezialärzte, die auf der FAVORIT MEDICA-Ärzteliste aufgeführt sind, direkt, das heisst ohne Überweisung, aufsuchen.

Ambulante Behandlung

Eingriff oder Behandlung ohne Übernachtung im Spital bzw. bei welcher der Aufenthalt weniger als 24 Stunden dauert.

Anzeigepflichtverletzung

Eine Anzeigepflichtverletzung liegt vor, wenn beim Abschluss eines Zusatzversicherungsvertrages Gesundheitsfragen nicht wahr oder nicht vollständig beantwortet wurden. Das heisst, wenn die zur Beurteilung des Risikos erheblichen Tatsachen, die der Versicherte kannte oder hätte kennen müssen, nicht deklariert wurden. 

ATSG

Bundesgesetz über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000, in Kraft seit 1. Januar 2003.